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Wann sollte man eine Psychotherapie durchführen?
Die Durchführung einer Psychotherapie
bei seelischen oder körperlichen Problemen ist nur durch professioneller
Hilfe ratsam. Eine grundsätzliche Voraussetzung für den
beginne einer Psychotherapie ist der Leidensdruck des Patienten.
Das bedeutet, dass die persönliche Wahrnehmung, Bereitschaft
zur Therapie und Motivation einen entscheidenden Einfluss auf den
letztendlichen Therapieerfolg hat. Hierbei unterscheidet man die
stationäre und ambulante Psychotherapie. Letztere unterstellt
als Voraussetzung die körperliche sowie geistige Stabilität
des Patienten. Eine Suchttherapie kann ambulant so gut wie gar nicht
bzw. nur nach stationären Entgiftung und Entwöhnung durchgeführt
werden. Dies gilt auch für suizidgefährdete Patienten,
die im Krankenhaus vorab behandelt werden müssen, um für
eine solche Therapie gewappnet zu sein.
Checkliste- Ein Psychotherapeut sollte
bei folgenden Indikatoren aufgesucht werden:
- bei Problemen mit den Alltagspflichten
- Selbstversuche zur Heilung erfolglos waren
- bei Selbstmordgedankne
- bei Problemen mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln
- bei Angst- oder Depressionszuständen, die länger als
vier Wochen anhalten
- bei Schmerzen, Schlafstörungen, Herz-/Krieslaufstörungen,
Schwindel o.ä. und der Arzt keine organischen Ursachen feststellen
kann.
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