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Welche psychischen Krankheiten gibt es?
Es existiert ein Verzeichnis über
anerkannte psychische Erkrankungen (International Codex of Diseases
(ICD10), das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben
wird. Dieses führt alle wissenschaftlich anerkannten körperlichen
und psychischen Krankheiten auf. Hierauf basiert auch die Indikation
für eine Psychotherapie bzw. die Diagnosestellung. Die Psychotherapie
behandelt seelische Probleme. Patienten zeigen dabei überwiegend
mehrere Symptome, die dann in Summe auf eine bestimmte Erkrankung
hinweisen können. Häufigste psychischen Erkrankungen in
Deutschland sind dabei Angststörungen und Depressionen. Ierbei
kommt es zu Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen, Probleme
in der Erlebnisverarbeitung, bei sozialen Beziehungen und auch bei
Körperfunktionen.
In der Psychotherapie werden u.
a. folgende Probleme thematisiert bzw. behandelt:
- Depressionen (10% der Bevölkerung
leiden während des Lebens hieran)
- Angstzustände (Bsp. Panikattacken, verschiedene Phobien)
- Verhaltensstörungen bei Kindern/ Jugendlichen
- Körperlichen Fehlfunktionen, die seelisch bedingt sind (Bluthochdruck,
Schlafstörung)
- Körperliche Erkrankungen, die durch seelische Faktoren ausgelöst
und aufrechterhalten werden
- Essstörungen (Bsp. Bulimie, Adipositas)
- Suchtverhalten (Bsp. Alkohol, Nikotin, Tabletten)
- Störungen in der Persönlichkeit
- Burnout-Syndrom
- Traumatisierungen (Bsp. Vergewaltigung oder Unfallsituationen)
- Zwangserkrankungen
- Nachsorge oder Rehabilitation
- Lebenskrisen (Bsp. Trennung oder Trauer)
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