Die Bezeichnung hört sich zunächst
doppeldeutig an, trifft jedoch den Kern der Tätigkeit. Ein
Psychologischer Psychotherapeut greift nicht auf den Einsatz von
Medikamenten zurück, sondern führt mit seinen unterstützenden
Maßnahmen (psychologische Mitteln) eine Veränderung im
Krankheitsbild herbei. Die Bekämpfung der psychischen Erkrankung
erfolgt mit Hilfe einer bewussten Auseinandersetzung mit den Ursachen.
Hier werden insbesondere neue Verhaltensweisen mit dem Patienten
eingeübt. Bei einer gleichzeitig vorliegenden organischen Erkrankung
bzw. bei Notwendigkeit der medikamentösen Indikation bedient
sich der Psychologische Psychotherapeut der Hilfe von Ärzten