Die Verhaltenstherapie Grundlage der Verhaltenstherapie ist dass der Mensch sein persönliches
Verhalten durch vergangene Erfahrungen im bisherigen Leben erlernt
hat. Sind die in dieser Zeit erlernten Muster problembehaftet oder
unangemessen definiert, kann als Folge eine psychische Krankheit
entstehen. Ein bekanntes Beispiel dieser Theorie aus der Praxis
ist die Essstörung. Schlanke Menschen entsprechen dem Ideal,
das in der Werbung jederzeit präsent ist. Es suggeriert dem
betroffenen Patienten diese Menschen seien beliebter als er selber.
Diese Schlussfolgerung kann zu unangemessene Ernährungsgewohnheiten
und Bulimie führen. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern werden
mit dem Psychotherapeuten neue Verhaltens- und Erlebensmuster erarbeitet.
Sukzessive werden durch eine Therapieform, die vor allem problembezogen
ausgerichtet ist, negative Muster durch positive ersetzt.