Melanie Klein widmete sich der Psychoanalyse des Kindes. Hierin
wurden Studien zum kindlichen Spielverhalten und der Theorie von
Objektbeziehungen maßgeblich installiert. Diese entwickelten
Thesen sind grundlegend und stellen die Phasen der kindlichen Entwicklung
dar. In der paranoid schizoiden Phase (Beginn), entwickelt das Kind
Beziehungen zu Teilen von Objekten. Bezieht man es auf die Mutter
so baut das Kind zu der mütterlichen Brust, jedoch nicht zum
Objekt Mutter als Ganzes eine Beziehung auf.
Entdeckt das Kind Objekte als zusammenhängendes Ganzes und
somit ambivalente Gefühle gegenüber Vater und Mutter kann
es zur Angst vor Schadensnahme führen. Durch diese destruktiven
eigenen Antriebe des Kindes kann eine depressive Phase eingeleitet
werden. Melanie Klein vertiefte die Theorie der Psychoanalyse des
Kindes unter anderem auch durch viele Praxisgespräche mit Erwachsenen,
woraus dann auch das Werk "Die Darstellung einer Kinderanalyse"
resultierte.