Angstmanagement
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 Angstmanagement
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 Stressmanagement
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 Training Sozialer Kompetenz
 Token-System
 
 
 
 
 
 






Der bewusste und achtsame Umgang mit der eigenen jeweiligen Angst heißt Angstmanagement. Besteht die Fähigkeit mit der Angst im Dialog zu sein, so erhöht sich die Lebensqualität. Die Kooperation mit der Angst ist Vorbeugung und gleichzeitig auch ein Nutzen für die Weiterentwicklung und den Erfolg.
Der antreibende und der blockierende Aspekt der Angst sind beide von großer Wichtigkeit. Bei passiver Gegenüberstellung entsteht Lähmung. Entsteht eine Kooperation mit der Angst, so führt dies zu Veränderung und Höhenflügen. Dafür sorgt das Angstmanagement.
Grundsätzlich handelt es sich darum, im Angstzustand trotz allem sein Leben zu meistern. Verdrängung, Hinnehmen oder Erleiden von Angstsituationen werden vermieden. Die so genannte Opferstellung entsteht vor allem durch die Vermeidung von Angst bringenden Situationen. Der Prozess kann erst aktiv verändert werden, wenn die Angstgefühle beachtet werden.
Die Erarbeitung einer Strategie, um im Angstfall entsprechend handeln zu können, ist zur Vorsorge von großer Wichtigkeit, damit es nicht zur Depression kommt. Wird das Angstmanagement richtig durchgeführt, so steht der Patient über der Angst und wird nicht von ihr überrollt. Dies wiederum bessert die Lebensqualität, die Entwicklung und den Erfolg.

Wie kann der Patient sich selbst helfen?
Strategien zur Entspannung in Angstsituationen:
Angst darf nicht unterdrückt werden. Körperliche Begleiterscheinungen und Angstgefühle müssen akzeptiert werden. Durchführung regelmäßiger Übungen für die jeweiligen Angst auslösenden Situationen. Ignorieren von körperlichen Erregungsanzeichen im Angstzustand. Gedanken und Fantasien, die die Angst steigern, vermeiden. Komplette Konzentration auf die reale Welt. Erst beim Abklingen der Angst die entsprechenden Situationen verlassen. Lob bei erfolgter Anstrengung. Durchführung von regelmäßig schwierigeren Übungen zur Bekämpfung der Angst.
Welchen Rat benötigen Patienten?
Bei starken Symptomen sollte eine spezielle psychotherapeutische Maßnahme mit ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten erfolgen. Am erfolgreichsten sind hier die kognitiv-verhaltenstherapeutischen Strategien. Grundsätzlich werden dort die jeweiligen Erwartungen des Patienten durchlebt, der Realität gegenübergestellt und somit die Angst verringert.
Ergänzende Ratschläge:
Informationseinholung: Wie entsteht die Angst und was hat sie für Auswirkungen auf das Leben eines Patienten? Die Angst ist ein weit reichendes Problem mit körperlichen, psychischen und Verhaltensaspekten. Die körperlichen Symptome der Angst ins Bewusstsein holen und auch den Patienten ernst nehmen, ist genauso wichtig, wie den Patienten mit seinen Problemen nicht allein lassen. Der Patient muss motiviert werden, sich der Angst gegenüberzustellen, ins Bewusstsein zu rufen und Schritt für Schritt zu verkleinern. Auch die geringsten Erfolge sollten zur Begeisterung aufrufen, denn auch sie bekämpfen die Angst. Auf keinen Fall Angst zeigen, denn dies überträgt sich auf den Patienten. Psychiatrisch-psychotherapeutische Hilfe ist nicht nur für den Patienten, sondern auch für den Therapeuten wichtig. Die Angst des Patienten sollte auf die jeweilige Situation bezogen werden und auf keinen Fall auf die eigene Person.