Flooding Implosionstherapie
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 Flooding Implosionstherapie
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 Reaktionsverhinderung
 Schematherapie
 Shaping Verhaltensausformung
 Stimuluskontrolle
 Stressmanagement
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 Training Sozialer Kompetenz
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Flooding


Abgrenzen kann sich Flooding von der systematischen Desensibilisierung und dem Habituationstraining durch das massierte und schnelle Behandlungsschema. Flooding kann in zwei Varianten durchgeführt werden, zum einen in der Vorstellung (sog. Flooding in sensu) oder auch in der Realität (sog. Flooding in vivo).

Ersteres wird auch als Implosionstherapie bezeichnet. Hier werden sehr konzentrierte Vorstellungen mit genau den angstauslösenden Situationen provoziert, die am stärksten präsent sind. So werden Gefühle und Gedanken in höchster Intensität ausgelöst und führen zu einem Angstreaktionsanstieg, der in der Folge wieder zu einem spontanen Rückgang führt. Mit Unterstützung des Therapeuten lernt der Patient so die angstauslösenden Konfrontationen in seinem Alltag aufzusuchen und mit hilfreichen Techniken zu bewältigen.

In der Realität mit "Flooding in vivo" werden in therapeutischer Begleitung tatsächliche Angstsituationen als Konfrontation gesucht. Auch hier ist es Ziel die am stärksten vorherrschenden Reize beim Patienten herbeizuführen. Der Patient soll die Erfahrung machen, dass es keine katastrophalen Auswirkungen als Folge gibt. Im Gegensatz zur Implosionstherapie werden auch Konfrontationen ohne eingeübte Bewältigungsstrategien durchgeführt. Flooding führt zu einer massiven Belastung des Patienten. Unabdingbar ist daher ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zwischen Patient und Therapeut. Sowohl Therapeut als auch Patient müssen ausreichend über die Abläufe des Verfahrens informiert sein. Hier natürlich muss vor allem die qualifizierte fachliche Kompetenz des Therapeuten in Theorie und Praxis vorhanden sein, damit ein therapieerfolg realisiert werden kann.

Für welche Einsatzgebiete ist Flooding geeignet?
- Phobien
- Soziale Phobien
- Zwangsstörungen
- Bulimie

Für welche Patienten ist Flooding nicht empfehlenswert?
Aufgrund massiver Belastungen während der Behandlung kann bei vorliegenden körperlichen Krankheiten (Bsp. Herz-Kreislauf-System) dieses Therapieverfahren nicht angewendet werden. Dies gilt auch für Patienten mit psychotischen Phasen, da diese ggf. erneut ausgelöst werden können.

Welche Erfolgschancen hat das Verfahren?
Langzeituntersuchungen haben positive Erfolgsquoten von 60-75% ergeben. Vorteile des Flooding sind in der aktiven Patientenmitarbeit zu sehen, die durch die Vermittlung von Bewältigungstechniken für ihre Angstzustände begleitet werden.