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Eine Trainingsmethode, die mit provozierenden
Gedanken arbeitet ist das Habituationstraining. Beim Habituationstrainings
werden gefürchtete Gedanken, die zu Angstzuständen führen
so lange in den Vordergrund projiziert, bis eine Angstverminderung
eintritt.
Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, die zum Ziel führen:
- Hervorrufen von Gedanken, d.h. gezieltes
Denken an diese gefürchteten Gedanken.
- Mehrmaliges Niederschreiben des Gedankens
- Besprechen Sie ein Diktiergerät mit den Gedanken, der sich
dann ständig wiederholt. Mindestens 2x täglich wird diese
Prozedur dann eine Stunde geübt. Der Vorgang wird so lange
wiederholt bis sich die Angst auf mindestens 50% reduziert hat.
Alle drei Maßnahmen werden mit
dem Psychotherapeuten besprochen, ggf. am Anfang gemeinsam durchgeführt.
So wird der Patient langsam an diese Situation herangeführt
und kann dann diese Situation besser abrufen bzw. den Übungsprozeß
einleiten.
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