Reaktionsverhinderung
 Verhaltenstherapeutische Orientierung
 Ärgermanagement
 Angstmanagement
 Biofeedback
 Chaining
 Flooding Implosionstherapie
 Habitutationstraining
 Kontingenzverträge
 Problemlösetraining
 Progressive Muskelentspannung
 Prompting
 Reaktionsverhinderung
 Schematherapie
 Shaping Verhaltensausformung
 Stimuluskontrolle
 Stressmanagement
 Systematische Desensibilisierung
 Training Sozialer Kompetenz
 Token-System
 
 
 
 
 
 


Reaktionsverhinderung



Bei der Reaktionsverhinderung wird die Behandlung von Zwangssyndromen angegangen. Zwangssyndrome gehen mit typischen Ritualen einher, die zur Abwendung befürchteter Unannehmlichkeiten durchgeführt werden (z.B. Brandgefahr durch Nichtausschalten einer Lichtquelle). Dieses Verhalten kann den Alltag und die sozialen Verbindungen derartig maßgeblich stören, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist.

Die langfristige Reduzierung der Angst und parallel auftretende Zwangsrituale sind mit Hilfe der Durchführung von Konfrontationsmaßnahmen zu erreichen. Während dieser Konfrontationsmaßnahmen muss verhindert werden dass die Zwangsrituale ausgeführt werden, eine so genannte Reaktionsverhinderung. Diese Form der Kombination beider Behandlungskomponenten sind die bisher erfolgreichste Zwangsbehandlungsform. Wird die Reaktionsverhinderung nicht gleichzeitig durchgeführt, ist die Gefahr gegeben, dass die Patienten eine auftretende Habituation und ein Nichtauftreten der angstvoll erwartenden Unannehmlichkeit (für die Patienten oftmals Katastrophencharakter) fehlerhaft auf das Zwangsritual zurückführen. In diesem Fall entsteht ggf. auch erst gar keine Angst und die notwendige Lernsituation bleibt aus.